STOPPT DEN
FLÄCHENFRAß!

WIR FORDERN DEN SCHUTZ DES LANDSCHAFTS- UND ERHOLUNGSRAUMES DORNBERG - BABENHAUSEN

Aktivitätenrückblick

Ein Überblick über unsere Aktivitäten der vergangenen Jahre:
 

Klagevorbereitung und Spendensammlung (2018)

Nach der Entscheidung des Stadtrates für den Bau der Linie 4 bis zur Dürerstraße (die Ablehnungen auf die Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger sind hier nachzulesen), blieb nur noch ein Mittel - eine Klage gegen das Verfahren.
Wir haben uns juristisch beraten lassen und danach lange nach klageberechtigten Betroffenen gesucht, die wir über crowdfunding finanziell unterstützt hätten. Leider haben wir diese nicht gefunden: es gab nur Klagewillige ohne Klageberechtigung.

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Personen, die im Spendenbarometer deutlich gemacht haben, dass sie sich finanziell an einer Klage beteiligt hätten!
 

Bürgerinformationsveranstaltung (11/2017)

Die Informationsveranstaltung im Gemeindehaus Andreaskirche Babenhausen
Präsentation der Bürgerinfo vom 20.11.2017
 

Petition an den Oberbürgermeister (9/2017)

Die Petition von "Bielefeld-natürlich!" ist abgeschlossen, 1.740 Unterschriften wurden gegen die Verlängerung der Linie 4 gesammelt und OB Clausen persönlich übergeben.
Petitionstext, Verlauf der Sammlung und die Kommentare von 75 Bürger*innen bei
OpenPetition
 

Landtagswahl NRW (5/2017)

400 Postkarten an die Kandidaten und die Kandidatin Postkartenstandhatten wir drucken lassen. Sie waren in lediglich zwei Nachmittagen Ende März vergriffen:
Bürger/innen aus Babenhausen und Dornberg haben den Landtagskandidaten des Wahlbezirks der noch zu überzeugenden Parteien  (CDU. SPD, FDP, Grüne) per Postkarte deutlich gemacht, dass sie die Verlängerung der Linie 4 nicht wollen. Warum die Landtagskandidaten? Das Land NRW muss diese Steuerverschwendung finanzieren; mit Geld, das andernorts dringender gebraucht wird - auch in Bielefeld und auch für den ÖPNV.

Die meisten Unterzeichner haben noch eine persönliche Anmerkung dazu hinterlassen.












Postkarte Fortmeier Postkarte ErnstPostkarte SchmolkePostkarte Kerbein
 

Unterstützung für Einwendungen (2/2017)

Wir halfen in einer Informationsveranstaltung und online beim Schreiben von Einwendungen gegen die geplante Verlängerung der Linie 4 zur Dürerstraße.

Aktuell

Klimastreik
Aufruf zur Teilnahme am nächsten weltweiten Klimastreik von Fridays for Future in Bielefeld am 29.11.2019 um 12:05, diesmal am Kesselbrink

Klimastreik
12.09.2019
Gutachten zur Kosten-Nutzen-Berechnung der Stadtbahnverlängerung muss für den Fördermittelgeber nachgebessert werden
Wir haben erfahren, dass offenbar nicht nur wir die Berechnung des volkswirtschaftlichen Nutzwertes anzweifeln. Offenbar will auch der Fördermittelgeber NWL (Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe), dass das Gutachten noch einmal besser durchgerechnet wird.
9.9.2019
Stadtbahn über das Feld nach Ortsteilentwicklungskonzept  führt zu Abriss von neu gebauter Haltestelle, von Gleisen, anderen Bauten und evtl. Teilen der Dürerstraße samt Kreisverkehr
Die Verwirklichung der Weiterführung der Stadtbahn über den Poggenpohl (OEK, S.37) bedeutet, dass die neu zu bauende Endhaltestelle Dürerstraße (die dazu dienen soll, dass die Linie 4 irgendwann durch die Dürerstraße geführt wird), ca. 100m Gleis, eine Lärmschutzwand, sowie Infrastrukturbauten (z.B. der Aufenthaltsraum), d.h. alles Neubauten, mit dem Weiterbau über das Feld wieder abgerissen und 100m vorher wieder aufgebaut werden müssen. Dasselbe gilt möglicherweise für einen Teilabriss der dann neuen, an die Haltestelle anhängenden Dürerstraße samt Kreisverkehr.
Das ist für uns (und bestimmt auch für den Bund der Steuerzahler/innen) zum einen eine weitere Verschwendung von Millionen EUR Steuermitteln. Zudem fragen wir die Politik, was das für den Gestaltungsplan des Bebauungsplans Grünewaldstraße bedeutet, z.B. hinsichtlich der Lärmbelastung des künftigen Wohngebietes und hinsichtlich der Wegeachse, für die extra der gut erhaltende ortsbildprägende Kotten abgerissen werden soll.
 
1.9.2019
160 Personen beim Schnatgang
Es gab eine Station, an der die Beeinträchtigung des Gebietes durch den Weiterbau der Schloßhofstraße und der Stadtbahnlinie über eine Brücke über den Babenhauser Bach (Höhenunterschied: 7 Meter) visualisiert wurde.
Außerdem wurde das Gutachten zur Wirtschaftlichkeit der Linie 4 bis Dürerstraße (sog. "standardisiertes Verfahren") kritisch hinterfragt. Weiterhin konnten die Schnatgänger die Bedeutsamkeit der Bachauen des Babenhauser Baches und des Johannisbaches vor Ort erleben.
Ein Landwirt erklärte die existenzielle Bedrohung seines Betriebes bei der Abgabe von Flächen und erläuterte die herausragende Bodenqualität in Babenhausen (80-90, dagegen in Senne 30-40). "Bielefeld-natürlich" stellte die stadtklimatisch herausragende Bedeutung des Gebietes zur Kaltluftversorgung für die Stadtteile Gellershagen und Schildesche vor, deren Wichtigkeit in den Sommern 2019 und 2018 direkt erlebbar war. Die Bebauung würde zu einer Aufheizung der Stadtteile führen.

 
2.5.2019
Das überarbeitete Ortsteilentwicklungskonzept

Hier weitere Informationen seitens der Stadt. Vor allem die konkrete Planungsskizze ist erschreckend-interessant. Alle unsere warnenden Überlegungen zum Thema Verkehr werden drei Jahre später bestätigt. Konkret bedeutet es: auf dem Wäldchen am Poggenpohl/Röteweg und den Feldern herum ist eine bis zu fünfgeschossige(!) Bebauung vorgesehen. Insgesamt muss zunächst von 20.000 zusätzlichen Kfz-Bewegungen ausgegangen werden (die hoffnungsvoll schöngerechnet werden) - mehrere Tausend davon betreffen die Schloßhofstraße.
 
8.6.2017
Ortsteilentwicklungskonzept, in der Version, wie sie heute mit den Bürgerinnen und Bürgern in der Grundschule Babenhausen diskutiert wurde
 
Radentscheid Logo

Wir unterstützen die Ziele des Radentscheides Bielefeld, weil wir der Meinung sind, dass der ÖPNV zwar unverzichtbar ist, um eine lebenswertere Stadt zu erhalten und den motorisierten Individualverkehr zurückzudrängen, aber die Möglichkeiten des Umstieges auf das Fahrradfahren in Bielefeld  immer noch stark unterschätzt werden - auch sichtbar an den Begründungen und Skizzen der aktuellen Planungen.